Die Küche von San Lorenzo

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Archivio di Aprile 2008

29 Aprile 2008

Fast Food San Lorenzo II

Ein weiteres Szenario, in dem man ein schnell zubereitetes, aber wohl schmeckendes Essen braucht: die Mittagspause im Büro! Für den schnellen Lunch zwischendurch reicht die Teeküche völlig aus: man muss das Nudelwasser kochen können, und es muss eine Möglichkeit geben die Sauce warm zu machen, dann gibt es:

Orecchiette al ragù di cinghiale - hört sich doch gut an, oder!?

Orecchiette al Ragù di Cinghiale

350g Orecchiette
1 Glas Wildschweinragout
50g
Parmesan

Die Orecchiette al dente kochen, das Wildschweinragout im Wasserbad erhitzen (Mikrowelle tut’s zur Not auch). Beides vermengen und mit geriebenem Parmesan servieren. Wer noch 5 Minuten extra Zeit hat, bereitet noch schnell einen grünen Salat zu, einfach mit etwas Olivenöl extra vergine und Essig aus Roero Arneis. Die Kollegen werden sich freuen!

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28 Aprile 2008

Kalbsschnitzel mit Limoncello und Bärlauch-Risotto

Es ist Bärlauch-Zeit! Und ein Bärlauch-Risotto ist was feines. Für Lars von schreiberswein ist das Rühren eines Risotto gar Meditation und ein Weg zur Glückseligkeit: das kann ich nachvollziehen! Wir haben das Risotto als Beilage gegessen - dazu kam ein feines Kalbsschnitzel in einer Zitronensauce mit etwas Limoncello (der bei San Lorenzo gar nicht so heisst):

Bärlauch

1 dünn geschnittenes Kalbsschnitzel pro Person
eine Zitrone
etwas Limoncello

500g Carnaroli Reis
2 EL Olivenöl extra vergine
1 Bd. Bärlauch
ca. 1,25l Kalbsfond oder Gemüsebrühe
250ml Weißwein
1 Zwiebel
50g Parmesan

Schnitzel mit Zitronensauce und  Bärlauch-Risotto

Für das Risotto: die fein gehackte Zwiebel im Olivenöl andünsten; den Reis hinzugeben. Den Weißwein angießen und rühren, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Dann nach und nach den Kalbsfond bzw. die Gemüsebrühe dazugeben und unter ständigem Rühren 20 bis 25 Minuten garen. Kurz vor Schluß den fein geschnittenen Bärlauch in den Topf geben. Der Reis ist fertig, wenn er außen sämig und innen noch bißfest ist. Dann den gerieben Parmesan dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Währenddessen die Kalbsschnitzel von jeder Seite kurz anbraten, salzen und pfeffern, mit etwas Zitronensaft und Limoncello ablöschen. Fertig. Fleisch und Risotto auf heißen Tellern anrichten; die Zitronensauce über das Fleisch giessen.

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25 Aprile 2008

Fast Food San Lorenzo

Diese Situation wird vielen nicht unbekannt sein: Zeit ist mal wieder Mangelware, der Mittag naht heran. Kein Essen vorbereitet, nichts eingekauft, der Kühlschrank gähnend leer, aber das Hungergefühl wird stärker. Nicht nur das eigene, sondern vor allem das der Kinder. Was also tun, wenn man trotzdem etwas Leckeres essen will? Zum Glück finde ich im Regal noch eine Packung Trofie und ein Glas fertige Amatriciana-Sauce. Ein Rezept für selbst gemachte Amatriciana habe ich hier bereits beschrieben. Jetzt die fertige Variante:

Trofie all' amatriciana

500g Trofie
1 Glas Amatriciana
50g geriebener
Parmesan

Nudeln kochen, Sauce erwärmen (im Topf oder im Wasserbad), beides vermengen, anrichten, mit Parmesan bestreuen, fertig! Meine selbst gemachte Amatriciana ist natürlich besser, aber diese hier schmeckt und ist konkurrenzlos schnell! Trotz leichter Schärfe durch die Pepperoncini mundet sie auch den Kindern ganz vorzüglich, wie man hier sehen kann!

Marei Lisa Jan

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24 Aprile 2008

Penne tonno e limone

In diesem Rezept bringt der Zitronensaft den Thunfisch schön zur Geltung. Kapern und Oliven runden den Geschmack ab. Und es ist ja so schnell gemacht…

Penne mit Thunfisch, Kapern und Oliven

500g Penne rigate (A|CH)
1 Dose Thunfisch in Olivenöl (A|CH)
2 TL feine
Kapern (A|CH)
1 Dutzend grüne Oliven (A|CH)
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
Petersilie
2 EL Olivenöl extra vergine (A|CH)
50g
Parmesan (A|CH)
Salz, Pfeffer

Die Penne in reichlich Salzwasser al dente kochen. Die Knoblauchzehe im Olivenöl anbraten; wenn sie braun wird, wieder herausnehmen. Dann den Thunfisch und die Oliven in das heisse Öl geben. Den Thunfisch mit einem Holzlöffel etwas zerdrücken, dann mit dem Saft der ausgepressten Zitrone ablöschen. Kapern und die fein gehackte Petersilie dazu geben. Nudeln abgießen und mit der Sauce vermengen. In vorgewärmte Tellern mit Parmesan bestreuen und servieren.

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8 Aprile 2008

Pasta aus Sardinien: Malloreddus alla campidanese

Malloreddus, auch Gnocchetti Sardi genannt, sind eine Spezialität aus Sardinien. Das erste Mal allerdings habe ich sie in Rom bei einer Freundin gegessen - erst danach, bei meinem ersten Sardinien-Aufenthalt, konnte ich sie in ihrer “originalen” Umgebung geniessen. Geschmeckt haben sie hier und da: kleine, gerillte Nudeln, die ein wenig an fest gerollte Orecchiette erinnern. Natürlich gibt es in Sardinien viele Malloreddus-Rezepte, das bekannteste und typischste ist aber wohl Malloreddus alla campidanese.

Malloreddus

400g Malloreddus
200g „Finocchiona“ (A|CH) (Fenchelsalami)
1 Knoblauchzehe
1 Glas geschälte Tomaten (A|CH)
1 Döschen Safran
2 EL
Olivenöl extra vergine (A|CH)
50g Pecorino Sardo (A|CH)
etwas frischen Basilikum
Salz, Pfeffer

Die Salami in nicht zu kleine Würfel schneiden. Mit der Knoblauchzehe im Olivenöl an dünsten. Beides aus dem Topf nehmen und die Tomaten, den Basilikum und Safran hineingeben. Etwas 20 Minuten köcheln lassen, die Salami in die Sauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Während dessen die Malloreddus in ca. 10 Minuten al dente kochen und den Parmesan reiben. Die Pasta mit der Sauce vermengen, auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit dem Pecorino bestreuen.

Malloreddus

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