Rumpsteak al pepe verde
Wenn man - wie ich - viel Arbeit, wenig Zeit und darüber hinaus drei kleine Kinder hat, ist man froh, wenn sich mit einfachen Mitteln wohlschmeckende Gerichte wirklich schnell zubereiten lassen. Dieses hier ist von einem Sonntag Abend nach einem langen Wochenende, der ein netter Abend, aber ohne großen Aufwand werden sollte:
2 schöne Rumpsteaks
2 TL eingelegter, grüner Pfeffer
1 Becher Sahne
200g Postelein-Salat (Winterportulak - Feldsalat geht auch um diese Jahreszeit)
Olivenöl extra vergine (A|CH)
Aceto di Barolo (A|CH)
1 Weißbrot (Baguette, Ciabatta…)
1 Flasche Barolo (A|CH)
Die Mengen sind für ein lauschiges Dinner zu zweit berechnet: den Salat waschen, abtropfen lassen und mit Olivenöl und Barolo-Essig, Salz und Pfeffer anmachen. Postelein (bekommt man fast nur im Bioladen) ist sehr zart, sowohl seine Blätter wie auch sein Geschmack. Mit Essig, Salz und Pfeffer daher zurückhaltend umgehen!
Das Brot im Backofen etwas anwärmen. Die Rumpsteaks nach Geschmack braten - ich mag sie am liebsten etwas weniger als medium gebraten. Um festzustellen, wie weit die Steaks sind, muss man nicht hineinschneiden: mit etwas Erfahrung lässt sich das durch leichtes Drücken mit dem Finger fest stellen.
Die Steaks nach dem Anbraten mit Salz und Pfeffer würzen; wenn sie so weit sind, herausnehmen und mit Alufolie abdecken. Den Bratensatz mit etwas Barolo ablöschen. Dann die Sahne, die Pfefferkörner und etwas von der Pfeffer-Flüssigkeit dazu geben und einreduzieren lassen.
Steaks und Sauce auf Teller anrichten - fertig! Das Ganze hat knapp 15 Minuten gedauert und bereitet viel Freude nach einem langen Tag! Es schadet nicht, den Barolo vorher zu dekantieren. Mit seinem Aroma von Gewürzen, seiner fruchtigen Note und den kräftigen Tanninen passt er sehr gut zu der Pfeffersauce.






