Die Küche von San Lorenzo

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Archivio di Gennaio 2008

21 Gennaio 2008

Risotto ai Funghi Volvarielle

Gestern Abend war es mal wieder Zeit für ein Risotto - und schon länger hatte ich das Glas mit diesen kleinen Volvarielle-Pilzen im Regal stehen, auf das ich neugierig war. Ergo: Risotto ai funghi! Risotti sind für mich typisch für die italienische Küche: einfach zuzubereiten - das Geheimnis liegt (wie eigentlich immer) in der Qualität und Auswahl der Zutaten! Für das Pilzrisotto würde ich eigentlich Hühnerbrühe bevorzugen - aber in der Tiefkühltruhe fand sich nur noch Rinderbrühe. Also:

Risotto ai funghi volvarielle

400g Vialone Nano Reis (A|CH)
200ml Weißwein
500ml Rinderbrühe
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ein paar Zweige Thymian
1 Glas Volvarielle (A|CH)
50g
Parmesan (A|CH)

Die Zwiebeln und den Knoblauch in feine Würfel schneiden und im Olivenöl (nehmen Sie das Öl aus dem Glas Volvarielle - das ist schön aromatisiert!) anschwitzen. Den Reis hinzufügen und ebenfalls etwas anrösten, dann mit dem Wein ablöschen. Unter Rühren immer so viel Flüssigkeit (wenn die Rinderbrühe nicht reicht, Wasser) hinzugeben, bis der Reis bedeckt ist. Den Thymian abzupfen und zum Reis geben. Nach etwa 10 Minuten die Volvarielle hinzufügen. Weiter rühren - der Reis ist fertig, wenn er außen sämig und innen noch bißfest ist. Dann den gerieben Parmesan dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Risotto ai funghi volvarielle

Wer gerade frische Pilze zur Hand hat, kann diese mit den Zwiebeln und dem Knoblauch anschwitzen und die Menge der Volvarielle aus dem Glas entsprechend reduzieren. Dazu paßt ein Chardonnay oder ein Vermentino.

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11 Gennaio 2008

Antipasti alla San Lorenzo!

Italienische Antipasti sind was Feines, wenn sie gut gemacht sind - da wird mir jede und jeder zustimmen, denke ich. Gut heißt: frisch zubereitet, aus den besten Zutaten, und mit Liebe gemacht. Was aber, wenn man einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich hat, nicht mehr kreativ sein und sich aber trotzdem etwas Gutes tun will? Keine Bange, San Lorenzo hilft. Im Webshop finden sich viele Möglichkeiten, leckere Antipasti zusammen zu stellen - die folgenden habe ich an einem solchen Tag, wie oben beschrieben, gewählt:

Antipasti

  • Montasio Stravecchio (A|CH) - ein Hartkäse aus den Julischen Alpen, mit DOC-Bezeichnung und 12 Monate gereift; dann von Hand in dreieckige Stücke geschnitten und in Olivenöl eingelegt;
  • Carpaccio di Funghi Porcini (A|CH) - Steinpilze, in dünne Scheiben geschnitten, in einer Sauce aus Kräutern und Olivenöl;
  • Olive Nere Liguri (A|CH) - kleine schwarze Taggiasca-Oliven aus Ligurien, nach einem alten Rezept in Salzlake eingelegt;
  • Olive verdi schiacciate alla contadina (A|CH) - grüne Oliven frisch vom Baum, zerdrückt und dann mit Olivenöl, Knoblauch, grob geschnittenen Chilischoten, Origano und Minze gewürzt.
  • Pomodori secchi (A|CH) - getrocknete Tomaten aus Bio-Anbau. Entkernt, getrocknet und in Kräutern und Olivenöl eingelegt nach altem ligurischem Rezept. Man schmeckt es, wenn dafür nur die besten Tomaten genommen werden!

Antipasti

Das war unser Antipasti-Teller für diesen Abend. Dazu warmes Ciabatta und ein Glas Prosecco, und der Tag war gerettet! Weitere Variationen ffür Ihren persönlichen Antipasti-Teller können Sie sich u.a. hier zusammen stellen - viel Spaß dabei!

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2 Gennaio 2008

Meine Neujahrs-Pasta: Maltagliati alla lucciola

Dieses ist kein klassisches Pasta-Rezept, sondern die Abwandlung eines solchen, der Puttanesca: ich habe es von einer Freundin aus Rom, die es dann Lucciola genannt hat - puttanesco bedeutet nuttenhaft, und als lucciola (=Glühwürmchen) wird in Rom eine Prostituierte bezeichnet…

Pasta - Maltagliati alla lucciola 2

400g Maltagliati all’uovo (A|CH)
1/2 Glas getrocknete Tomaten (A|CH)
1/2 Glas schwarze, entsteinte Oliven (A|CH)
1/2 Glas Sardellen (A|CH)
2 TL Kapern (A|CH)
2 EL
Olivenöl extra vergine (A|CH)
1 Knoblauchzehe
Pepperoncini nach Geschmack
geriebener
Parmesan (A|CH)

Pasta - Maltagliati alla lucciola 1

Die Maltagliati kochen (nur ganz kurz, max. 2-3- Minuten). Den Knoblauch und die Pepperoncini in feine Scheiben schneiden und im Olivenöl andünsten. Die Sardellen, Tomaten und Oliven klein schneiden und mit den Kapern dazu geben. Mit den heissen Maltagliati vermischen, auf vorgewärmten Tellern anrichten und großzügig frisch geriebenen Parmesan darüber geben.

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