Die Küche von San Lorenzo

(nur einen Klick entfernt)

Archivio di Dicembre 2007

21 Dicembre 2007

Vitello Tonnato

Wissen Sie noch nicht, wie die Vorspeise zum Weihnachtsessen aussehen soll? Ich habe einen Vorschlag (für den Sie aber ganz schnell noch Kalbsnuß besorgen müssten - alternativ geht auch Schinkenbraten vom Schwein - ist dann aber nicht mehr original!). Vitello Tonnato ist eine italienische Vorspeise: sehr dünn aufgeschnittenes Kalbsfleisch mit einer Thunfischmayonnaise. Man bekommt ihn selten irgendwo in wirklich guter Qualität - warum? Ich denke, weil die Zubereitung zwar nicht wirklich schwierig ist, aber doch etwas Zeit braucht. Wenn man dann aber noch wirklich gute Zutaten verwendet, wird man mit höchstem Genuß belohnt!

Vitello Tonnato

600 g Kalbsnuß oder Schinkenbraten vom Schwein
1 Stange Staudensellerie
1 Möhre
2 unbehandelte Zitronen
¾ Liter trockenen Weißwein
2 EL Weinessig aus Roero Arneis DOCG (A|CH)
1 Dose Alma Clara Thunfisch in Olivenöl (A|CH)
3 Sardellenfilets (A|CH)
2 Eigelb
200 ml Olivenöl (A|CH)
3 EL Kapern (A|CH)
1 Zwiebel
1 Lorbeerblätter
2 Gewürznelken
Pfeffer, aus der Mühle und Salz

Kalbsnuß in einen Topf legen und mit dem Weißwein angießen. Die Selleriestange, Möhre und die Zwiebel grob zerteilen, zusammen mit dem Lorbeerblatt und den Gewürznelken ebenfalls in den Topf geben. Zugedeckt einen Tag lang durchziehen lassen, dabei einige Male wenden.

Am nächsten Tag soviel Wasser dazu geben, dass das Fleisch bedeckt ist und mit dem Salz zum Kochen bringen. Bei geringer Hitze im offenen Topf etwa 1 Stunde gar ziehen lassen (bei einer größeren Menge Kalbsfleisch entsprechend länger!). Im Sud abkühlen lassen.

Thunfisch, Sardellen, die Eigelbe, die Kapern mit dem Saft von ½ Zitrone und dem Weinessig fein pürieren, einige Esslöffel von dem Kalbsfond und das Olivenöl nach und nach einfließen lassen. Zu einer sämigen Sauce rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Kalbfleisch in möglichst dünne Scheiben aufschneiden und auf einer Platte anrichten. Gleichmäßig mit der Thunfischsauce bedecken und nochmal etwa 1-2 Stunden durchziehen lassen. Zum Servieren mit Zitronenscheiben und Kapern garnieren.

3 Commenti »

6 Dicembre 2007

Klassische Pasta-Rezepte: Trofie al Pesto

Trofie (A|CH) sind eine Spezialität aus Genua, Ligurien und dem Piemont, eine Art gedrehte Spätzle. Klassisch ist man sie dort mit einem frisch zubereiteten Pesto mit grünen Bohnen und Kartoffeln. Wer, wie ich in diesem Fall, kein frisches Basilikum zur Hand hat, um ein hausgemachtes Pesto zuzubereiten, nimmt das Pesto alla Genovese (A|CH) (wie die Trofie aus Bio-Anbau) von San Lorenzo - ein besseres fertiges habe ich noch nicht gegessen, ganz ehrlich!

Trofie al pesto

400g Trofie (A|CH)
1/2 Glas Pesto alla Genovese (A|CH)
200g grüne Bohnen
1 Kartoffel
40g Parmesan (A|CH)

Die grünen Bohnen in Salzwasser gar kochen und in kleine Stücke schneiden. Auch die Kartoffel gar kochen und würfeln. Die Trofie al dente kochen. Das Pesto mit 1-2 EL von dem heißen Kochwasser der Trofie verrühren. Alle Zutaten gut miteinander vermengen. Auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit Parmesan bestreuen.

Update: Gerade erst gesehen: auch Sara und Antonio (im Rahmen seiner Aktion Pesto al Blogger) sind der bestechenden Einfachheit dieses Gerichtes schon erlegen ;-)

5 Commenti »

2 Dicembre 2007

Zabaione …

… wird eigentlich Zabaglione geschrieben und ist eines der bekanntesten (und leckersten) italienischen Desserts. Laut Wikipedia wird das Rezept sowohl Bartolomeo Scappi, einem berühmten italienischen Koch des 16. Jahrhunderts, als auch einem Koch am Hofe des Herzogs Karl Emanuel I. von Savoyen im 18. Jahrhundert zugeschrieben.

Zabaione

6 bis 8 Eigelb (je nach Größe der Eier)
200 g Puderzucker
1 winzigePrise Salz
2/8 l Marsala
2/8 l Moscato d’Asti (A|CH)

Die Eigelbe mit dem Zucker und der (wirklich winzigen) Prise Salz schaumig rühren. Mit dem Marsala und dem Moscato im Wasserbad schaumig schlagen. Das Wasser darf dabei nicht zu heiss werden, sonst stockt das Ei und die Zabaione wird zu fest. Wenn sie die richtige Konsistenz hat, in Gläser abfüllen und sofort mit etwas Gebäck servieren. In der Weihnachtszeit auch gern zu einem Panettone (A|CH)!

Panettone und Moscato d'Asti

2 Commenti »